Karibisches Meer

Das Karibische Meer, ein Nebenmeer des Atlantischen Ozeans, umfasst rund 2.754.000 km². Das Karibische Meer erstreckt sich dabei von Küste Belizes aus bis hin zu den Windward Islands, die ein Teil der Inseln über dem Wind sind.

Die Nordsüdausdehnung erstreckt sich von der Westküste Kubas bis hin nach Panama. Dieses Nebenmeer stellt dabei gleichzeitig den südöstlichen Teil des Amerikanischen Mittelmeers dar. Noch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts war das Karibische Meer den Europäern vollkommen unbekannt. Entdeckt wurde es von Christoph Kolumbus, der bekannterweise einen neuen Seeweg nach Indien suchte. Das Karibische Meer wurde nach seiner Entdeckung versucht vor allem von den Spaniern und den Engländern zu kontrollieren. Hier trieben aber auch sehr viele Piraten ihr Unwesen. Zu den Insel, die im Karibischen Meer liegen gehören die Amerikanischen Jungferninseln, Barbados und die Britischen Jungferninseln, Curaçao, Grenada und Guadeloupe und Martinique (noch heute ein französisches Überseedepartement) und die Insel Hispaniola (mit den Staaten Haiti und der Dominikanischen Republik), sowie Jamaika und die Kaimaninseln, Kuba und Montserrat und Saba, Trinidad und Tobago.

Die Anrainerstaaten des Karibischen Meers sind die Länder Costa Rica, Guatemala und Honduras, Kolumbien und Mexiko, Nicaragua und Panama, Venezuela und die USA. Die Inseln des Karibischen Meers sind sehr beliebte Touristenziele.