Nordsee

Die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans und in Nordwest Europa. Für die Anrainerländer Deutschland, England, die Niederlande und Belgien, aber auch Frankreich und Dänemark bildet die Nordsee einen wichtigen Zugang zu den Weltmeeren und damit eine sehr wichtige Handelsstraße. Von ihrer Oberfläche her hat die Nordsee eine Größe von ca. 575.000 km² und führt eine Wassermenge von 54.000 km³.

Insbesondere die südliche Nordsee ist - zusammen mit dem angrenzenden Ärmelkanal zwischen Frankreich und England – die am dichtesten befahrene Schifffahrtsregion, die es weltweit gibt. In der Nordsee befinden sich große Erdöl- und Erdgasreserven, die seit den 1970er Jahren ausgebeutet werden. Auch die kommerzielle Fischerei wird vor den Küsten der Nordsee im großen Maße betrieben. Dabei hat die Nordsee mit sehr starken Umweltproblemen zu kämpfen. Während die Nordsee im Südwesten durch die Straße von Dover und den Ärmelkanal begrenzt wird hin zum Atlantischen Ozean, wird die Nordsee zur Ostsee hin durch den Skagerrak und Kattegat begrenzt. Zu den wichtigsten Zuflüssen der Nordsee zählen die Schelde, die Maas, der Rhen und die Ems, die Elbe und die Weser und die Themse.

Außer der Insel Sylt befinden sich noch weitere Inseln (Halligen) vor Deutschland in der Nordsee. Für das ökologische Gleichgewicht der Nordsee sorgen die Gezeiten. Die Gezeitenwelle wird dabei vom Nordatlantik ausgelöst.