Rotes Meer

Als Rotes Meer bezeichnet man die schmale und 2.240 km lange, und bis zu 2.604 m tiefe Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Nordosten von Afrika. Zum Roten Meer gehören der nordwestliche Teil des Golf von Suez, also die Verbindung durch den Suezkanal hin zum Mittelmeer und der Golf von Aqaba und die Meerenge im Süden des Golf von Aden hin zum Indischen Ozean, auch Bab al-Mandab genannt.

Die Anrainerländer des Roten Meers sind Ägypten, der Sudan, der Jemen und Jordanien mit der Stadt Aqaba und Israel mit der Stadt Elat, aber auch Saudi Arabien und Eritrea, sowie Dschibuti. Die Flora und Fauna am Roten Meer ist sehr vielfältig. Man findet hier außer Schildkröten und dem Weißspitzen-Hochseehai, auch den Weißspitzen-Riffhai, den Manta, aber auch Tümmler und Delfine und die nur noch in sehr geringer Zahl vorkommenden Gabelschwanz-Seekühe. Darüber hinaus gibt es auch eine reichhaltige Fischwelt im Roten Meer. Papageifische, Doktorfische, die Rotfeuer- und die Kugel- und Igelfische, sowie Kraken und Muränen.

Wenn man Glück hat trifft man sogar bei Bootsfahrten, beim Schnorcheln oder im Rahmen von Tauchsafaris auf diese reiche Fischwelt. Das Rote Meer ist als Touristenziel sehr beliebt. Insbesondere die Touristenhochburg in Ägypten erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit.