Schwarzes Meer

Das Schwarze Meer ist ein Binnenmeer des östlichen Mittelmeers und verbindet Osteuropa mit Vorderasien, bzw. verbindet das Mittelmeer mit dem Bosporus und den Dardanellen. Es liegt damit auf der östlichen innereurasischen Grenze zwischen Kleinasien, bzw. dem Kaukasus und Südosteuropa, bzw. Osteuropa.

Das Schwarze Meer hat ein Größe von ca. 424.000 km² und ist hat eine maximale Tiefe von 2.244 m. Der Rauminhalt des Schwarzen Meers beträgt 547.000 km³. Im Uhrzeigersinn gesehen sind die Anrainerstaaten des Schwarzen Meers die Ukraine, Russland und Georgien, sowie die Türkei und Bulgarien und Rumänien. Die größte Bucht befindet sich in Bulgarien und ist die Bucht von Burgas. Diese erstreckt sich von der Westküste von Kap Emine im Norden bis hin zu Kap Maslen Nos im Süden. Gespeist wird das Schwarze Meer durch die Flüsse Coruh, Dnepr und die Donau, die Dnister und Rioni und den Südlichen Bug. Die Inselwelt des Schwarzen Meers ist reichhaltig. Am bekanntesten und geschichtsträchtigsten ist die Halbinsel Krim, eine autonome Region in den Grenzen der Ukraine, Heimat der Krimtataren und jahrzehntelanger Zankapfel zwischen der Ukraine und Russland.

Darüber hinaus gibt es noch die Schlangeninsel und die Taman-Halbinsel und St. Anastasia. Seit 1992 besteht zwischen den Anrainerstaaten des Schwarzen Meers und Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Griechenland, Serbien und auch Moldawien die so genannte Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation, was die Bedeutung dieses Binnenmeeres hervorhebt.